Zuletzt verpasste er mit seinem Team einen Heimsieg gegen den TSV Weinsberg II. „Wir waren kämpferisch gut“, sagt der Trainer, aber es habe nicht gereicht, „weil wir in der Abwehr nicht clever genug waren und nicht dazugelernt haben.“ So blieb der HCOB II bei zwölf Pluspunkten und muss weiter hart um den Klassenerhalt kämpfen. Die Kornwestheimer hingegen sorgten am vergangenen Wochenende für eine Überraschung. Sie verhinderten zwar nicht die Meisterfeier von HB Ludwigsburg, knöpften ihnen aber einen Punkt ab. Für die Lurchis war das ein großer Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.
„Ein Favorit ist schwer auszumachen“, meint Sebastian Forch. Kornwestheim habe zuletzt erfahrene Spieler wie Peter Jungwirth oder Kevin Wolf reaktiviert, „da kommt es auch ein bisschen darauf an, mit welchen Spielern sie antreten“. Beim HCOB mischte zuletzt mit Philipp Maurer ebenfalls ein langjähriger Drittligaspieler mit. Insgesamt sei die Personaldecke nicht gut, berichtet Sebastian Forch, „aber wir werden in Verbindung mit der A-Jugend das Beste aus der Situation machen“.